Die Macht des Wortes

Kennt Ihr das? Schon ein einziges gehörtes oder gedachtes Wort kann ausreichen, um im Körper einiges zu verursachen. Aber ist das nicht meistens im negativen Sinne? Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass ich zum Beispiel einfach mal ganz spontan "Geld" gedacht habe und Minuten oder vielleicht sogar nur Sekunden später welches bekommen habe. Aber letzte Nacht zum Beispiel hatte ich mal wieder einen negativen Moment. Ich bin aus dem Bett gekrochen und habe eine geraucht. Mit schweren Augenlidern bin ich dann wieder zurück in Richtung Bett. Kaum lag ich wieder unter der Decke, schoss mir ein einziges Wort durch den Kopf: "Wach". Und schon war an Schlafen erst einmal nicht mehr zu denken. Ich weiß, dass ich das zwischendrin immer mal wieder so etwas gedacht habe. Und jedes Mal ist das gleiche eingetroffen. Früher, zur schlimmsten Zeit der Depressionen war es das Wort "Kotzen". Hören oder denken hat ausgereicht und ich hing über der Kloschüssel. Das war damals sehr Kräfte raubend. Heutzutage gehe ich viel entspannter damit um, obwohl ich zugeben muss, dass mir das auch heute noch in sehr angespannten Situationen passieren kann. Aber mein erstes Wort ist und bleibt aktuell das Wort "Wach". Teilweise merke ich nachts auch, wie sich diese kleinen vier Buchstaben einen Weg in mein Gehirn bahnen wollen, wenn ich wieder ins Bett gehe. Teilweise gelingt es mir dann, das Ganze zu blockieren. Aber leider nicht so häufig. So kann ich nur weiter daran arbeiten, diese "Prozedur" so lange zu bekämpfen, bis mir dieses Wort nicht mehr solche Probleme bereitet. Sinnvoller wäre es dann wohl doch, dass Umsetzen (auch sogenanntes Visualisieren genannt) dann auf POSITIVE Dinge anzuwenden oder?

20.1.14 11:48

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